Unser AMP I V2 repräsentiert den letzten Stand unserer weltweit ausgezeichneten ULA-Technolgie (Ultra-Linear-Amplifier). Diese hochkomplexe Schaltungstopologie, ursprünglich für die Medizintechnik konzipiert, sorgt für messtechnische Ergebnisse, die eine Grenze des heute Machbaren markieren. Selbst bei höchster Beanspruchung oder in sonstigen Grenzsituationen lassen sich Signalunreinheiten fast nicht mehr nachweisen; dabei sorgt die überragende Rückflussdämpfung dafür, dass die Lautsprecher bis an ihre Grenzen sauber spielen.
Bei AMP I V2 werden an jedem klangkritischen Punkt ausschließlich die besten Bauteile und Komponenten eingesetzt, die wir weltweit beschaffen können und zum Teil speziell für uns fertigen lassen. So werden beispielsweise die Siebkondensatoren extra nach unseren Spezifikationen für uns gefertigt. Ferner beziehen wir ein Großteil unserer Elektrolytkondensatoren von einem audiophilen Hersteller aus Japan, setzen auf Kondensatoren aus Glimmer, bauen handgefertigte Folienkondensatoren aus Deutschland ein, benutzen eine hochkarätige Silber/Goldlegierung für unsere Innenverdrahtung und nutzen die besten verfügbaren Anschlusssysteme unserer Kollegen von WBT aus Essen.
Der AMP I V2 ist magnetisch und kapazitiv optimiert sowie durchgängig als Doppel-Mono-Endstufe aufgebaut. Damit werden Rückwirkungen von Magnetfeldern und elektrischen Störstrahlungen auf ein Minimum reduziert und Wechselwirkungen zwischen den Verstärkungskanälen sowie der Eingangs-, Korrektur- und Leistungsstufen weitestgehend ausgeschlossen.
Um die Hochfrequenzeigenschaften zu optimieren, sind die Schaltungen so weit wie möglich miniaturisiert. Sonstige Signalwege sind auf ein Minimum beschränkt und enthalten keine klangkritischen Komponenten, wie Spulen, Drosseln oder Relais.
Die Eingangsstufen sind Doppeldifferenzvorstufen mit monolithischen Doppel-FETs. Sie werden gesondert von einem 80 VA-Ringkerntransformator mit extra Wicklungen für jeden Kanal versorgt. Ihr Verstärkungsbandbreiteprodukt ist größer als ein Gigahertz. Doppeltes Bootstrapping entkoppelt sie von den Leistungsstufen. Jede Ausgangsstufe hat vier Power-MOSFETs. Ihr Ruhestrom wird aktiv geregelt und beträgt 0,4 A. Zwei vergossene Ringkerntransformatoren mit je 700 VA und vier schnelle und impulsfeste Hochstromkondensatoren mit insgesamt 188.000 uF Siebkapazität versorgen sie. Verzerrungen werden mit einer einzigartigen Korrekturstufe lokal in Echtzeit linearisiert. Die Spannungen werden mit diskret aufgebauten und optimierten MOSFET-Reglern schnellstmöglich geglättet.
Eine Kontrolleinheit mit eigener Stromversorgung überwacht DC, HF, Temperatur und Überlast, schaltet gegebenenfalls den AMP I V2 netzseitig ab und sorgt damit für höchste Betriebssicherheit.
