Bei der Entwicklung und Realisierung des DNA haben wir neue, innovative Konstruktions- und Schaltungslösungen mit den bewährten Erkenntnissen unserer Digital- und Analogtechnologie kombiniert. Und wir haben keine Mühe und Aufwand gescheut: Über 4.000 Bauelemente sorgen für akkurateste digitale und analoge Signalverarbeitung.
Für Digitalsignale stehen insgesamt 9 Eingänge zur Verfügung, von WLAN, LAN, über USB bis zu S/PDIF, elektrisch und optisch.
Die digitale Signalverarbeitung erfolgt mit leistungsfähigen Signalprozessoren und in über 15 Jahre langer Arbeit ausschließlich unter audiophilen Gesichtspunkten entwickelter und beständig verbesserter Audionet-Software.
Das Double precision-Bassmanagement arbeitet bei allen Samplingfrequenzen mit 48bit-Auflösung. Damit werden auch tiefste Frequenzen präzise dargestellt und akkurat verarbeitet. Der Bassmanager hat frei wählbare Grenzfrequenzen und Filtergüten. So ist es möglich, bis zu zwei Subwoofer in bestmöglicher Weise in die Anlage und in den Raum zu integrieren. Alternativ können die zwei analogen Subwoofer-Ausgänge als Multiroom Ausgänge genutzt werden.
Der digitale parametrische Equalizer verfügt über jeweils fünf Minimum Phase Equalizer (MPE) für die Hauptkanäle und Subwooferausgänge. Für jeden MPE können Filtertypen, Frequenz, Verstärkung und Güte mit einem ungewöhnlich großen Einstellspektrum gewählt werden und störende Raumeinflüsse und tonale Beeinträchtigungen wirkungsvoll kompensiert werden.
Der Delaymanager verfügt über einen Einstellbereich von bis zu 7 m und berechnet automatisch die Verzögerungszeiten aus den Entfernungen, die Subwoofer-Phase ist frei wählbar.
Bei der D/A-Wandlung haben wir größtes Augenmerk auf die Eliminierung von Jitter gelegt, dem Zittern digitaler Signalflanken. Jitterfehler beschränken die Tonwiedergabe in jeder Hinsicht: Abbildungsfähigkeit, Bühnen- und Tiefendarstellung werden beeinträchtigt. Die Wandlung erfolgt mit Audionets Intelligent Sampling-Technologie. Sie garantiert für eine absolut integere Rückgewinnung des Analogsignals aus dem digitalen Datenstrom. Dabei durchlaufen die Daten ein aufwändiges, zweistufiges Filterungs- und Entkopplungsverfahren. Die Eingangsdaten werden zunächst mit Audionet eigener Software mit einem leistungsfähigen Signalprozessor gefiltert und synchron upgesampelt. Die Filter sind von uns unter audiophilen Gesichtspunkten auf bestmögliche Impuls- und Frequenztreue ausgelegt. Die so optimierten Daten werden anschließend mit einem asynchronen Upsampling-Verfahren mit 192kHz/24bit aufgelöst. Hierbei wird der Datenstrom vollständig von seinem Eingangstakt und dem damit verbundenen Jitter entkoppelt. Die Daten werden dann an zwei Hochleistungskonverter übergeben, die von speziellen Präzisionsquarzen hochgenau getaktet werden und kanalgetrennt zu analogen Signalen verarbeitet. Dieses Verfahren ermöglicht es, dass im analogen Signal Jitterfehler nahezu vollständig eliminiert sind. Keine Information geht verloren und jede Information wird zum richtigen Zeitpunkt verarbeitet. Damit wird eine einmalige Klarheit, Tiefenstaffelung und Bühnenausleuchtung möglich. Die digitale Signalverarbeitung verfügt über ein gesondertes Netzteil.
Der analoge Verstärker des DNA repräsentiert den letzten Stand Audionets weltweit beachteter und ausgezeichneter ULA-Technolgie (Ultra-Linear-Amplifier). Diese hochkomplexe Schaltungstopologie, ursprünglich für die Medizintechnik erdacht, sorgt für messtechnische Ergebnisse, die eine Grenze des Machbaren markieren. Selbst bei höchster Beanspruchung oder in sonstigen Stresssituationen lassen sich Signalunreinheiten kaum mehr nachweisen und die hohe Rückflussdämpfung sorgt dafür, dass selbst anspruchsvolle Lautsprecher bis an ihre Grenzen sauber spielen.
Der Verstärker des DNA ist als Doppel-Mono-Endstufe realisiert. Damit werden Rückwirkungen von Magnetfeldern und elektrischen Störstrahlungen reduziert und Wechselwirkungen zwischen den Ver-stärkungskanälen sowie der Eingangs-, Korrektur- und Leistungsstufen weitestgehend ausgeschlos-sen. Jeder Kanal hat ein separates Netzteil mit eigenem 700 VA-Transformator und jeweils 72.000 µF Siebkapazität. Eine extrem schnelle, lokale Korrekturstufe verhindert in Echtzeit das Entstehen von Verzerrungen. Für die analogen Vorspannungen steht zusätzlich ein separates Netzteil mit einem eigenen 50 VA-Transformator zur Verfügung.
Um die Hochfrequenzeigenschaften zu optimieren, sind die Schaltungen so weit wie möglich miniatu-risiert. Sonstige Signalwege sind auf ein absolutes Minimum beschränkt und enthalten keine klangkri-tischen Komponenten, wie Spulen oder Drosseln
Im DNA werden an jedem klangkritischen Punkt ausschließlich die besten Bauteile bzw. Komponenten eingesetzt, die wir weltweit beschaffen können und zum Teil speziell für uns fertigen lassen. Beispielsweise werden die Siebkondensatoren nach unseren Spezifikationen gefertigt, beziehen wir ein Großteil unserer High Audiograde-Elektrolytkondensatoren mit einem Dielektrikum aus Seide aus Japan, setzten wir Kondensatoren aus Glimmer, einem leitfähigen Stein, ein, die in China und Indien für uns gefertigt werden, bedienen uns selektierter Hochstromfolienkondensatoren mit geringstem Verlustwinkel aus Deutschland, verwenden eine hochkarätige Silber/Goldlegierung für unsere Innen-verdrahtung und gebrauchen die besten verfügbaren Anschlusssysteme unserer Kollegen von WBT aus Essen.
Eine mikroprozessorgesteuerte Kontrolleinheit mit eigenen Netzteil steuert sämtliche Funktionen und überwacht DC, HF, Temperatur und Überlast.
