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"Wir verstehen uns als Informationsverarbeiter"

Die Image HiFi nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch unsere Hallen

 

Image HiFi 1/2005:

Der passende Moment für einen Firmenrundgang. Wir starten in der Hardware-Entwicklung. Hier entstehen die neuen Schaltpläne und Platinenlayouts, hier zerbrechen sich Bernd Sander und Thomas Döring den Kopf, wo sie die Bauteile, Filter, Massebahnen, Ein- und Ausgänge idealerweise platzieren. Hilfreich zur Seite stehen ihnen dabei die hauseigene Simulations- und Leiterplatten-Software, ein Verzerrungsmesser, ein Low-Distortation-, ein 20 MHz-Sinuskurven- und ein 20 MHz-Puls-Generator, ein Spectrum/Network- und ein Length-Sequence-System-Analyzer sowie fünf Oszilloskope, darunter eine 40 000 Euro teure Neuanschaffung von LeCroy. ...


Egal ob Frequenzgänge, Phasenreserven, serielle Clock der Digitaldaten, Rauschabstände bis zum letzten Elektron und vor allem das dateninduzierte Jitterverhalten – alles wird wieder und wieder gemessen und überprüft. Vor, während und nach der Entwicklung, bei und nach der Montage und dann noch mal vor dem Versand. Kein Störgeräusch, kein Magnetfeld und damit kein Klirr, kein Jitter, das „Gift für Feinzeichnung und –auflösung“, keine parasitären Induktivitäten dürfen einem Audionet-Verstärker in die Quere kommen und ihm bei seiner Arbeit im Wege stehen. Ihre Verstärker sollen verstärken, das ist ihre Bestimmung. Mehr müssen sie nicht machen, aber auch nicht weniger. Unsere Produkte sollen klar, akkurat, rein klingen. Neutral. Wir verstehen uns als Informationsverarbeiter, sagt Thomas Gessler. Unsere Verstärker sind in der Lage, möglichst viele, d.h. alle Informationen der Quelle, auch in Punkto Rhythmus, Klangfarbe, Gefühl wiederzugeben. Nichts darf dazukommen, nichts weg. Darum beschäftigen sie sich eingehend mit den Klangeigenschaften von Kondensatoren („Stein ist hier das Beste, was man machen kann.“), Farben und Materialien. Kupfer zum Beispiel ist Gift, Silber „unsere Wahl“. ...

 

Diese Sorgfalt bei jedem einzelnen Entwicklungs- und Produktionsschritt zahlt sich aus: Retouren kennt man in Bochum so gut wie nicht. Audionet-Geräte müssen nicht nur zuverlässig, sondern auch langlebig sein.